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L eistungsstärke
Ö kologie
W irtschaftlichkeit und Wertbeständigkeit
E rfahrung



Rico & Marco Löwe.

Wir sind Ihr Spezialist für Schieferdeckungen

2015

30 Jahre Dachdecker Löwe

Am Anfang

Am 1. 2. 1985, gründete Klaus Löwe, der zu diesem Zeitpunkt gerade seine Ausbildung zum Meister begann, seinen Betrieb und machte sich an diesem Tage in der Stadt Altenberg selbständig. In Dittersdorf, seinem Heimatort, gab es bereits einen Dachdecker und der Altenberger Bürgermeister suchte einen Nachfolger für seinen einzigen Dachdeckerbetrieb im Ort. Durch eine Sonderregelung wurde mit Hilfe des Bürgermeisters die Betriebsgründung möglich und die bestandene Meisterprüfung im Jahre 1987 bestätigte dies eindrucksvoll. Ein weiterer Grund für die Ortswahl war die geografische Höhenlage von Altenberg. Schiefermaterial wurde in der Planwirtschaft der DDR nur in Orte geliefert, die mehr als 800 m über dem Meeresspiegel lagen. Wie bei allen Handwerksbetrieben in der DDR war der Anfang alles andere als einfach. Aufträge von Privatpersonen gab es kaum, denn dies scheiterte schon an den notwendigen Baustoffen, die von den staatlichen Stellen zugeteilt wurden. So kamen fast alle Aufträge vom Rat des Kreises und waren Bestandteil der Planwirtschaft. Die über die Jahre marode gewordenen Dächer überall im Lande führten zu dem vom Staat verordneten Programm “Dächer dicht!“. Handwerksbetriebe sollten jetzt lösen, was volkseigene Betriebe nicht realisieren konnten. Maschinen und Hilfsmittel, die heute selbstverständliche sind, gab es nicht und so wird im ersten Anlageverzeichnis des Jahres 1985 lediglich eine Tischlermaschine und eine Bohrmaschine erwähnt und ein gebrauchter „Framo“ ermöglichte den Transport zu den Baustellen. Schnell erkannte Meister Löwe aber eine lukrative Marktlücke, denn das Decken von Dächern mit Schiefer, einer traditionellen Form, gerade und besonders im Erzgebirgsraum, erfuhr einen neuen Aufschwung. Das äußerst knappe Baumaterial war ein ständiges Ärgernis und setzte dem aufstrebenden Meister immer neue Grenzen. Aber aus dieser Not machte er eine Tugend und versuchte, mit dem knappen Schiefer so sparsam wie möglich umzugehen. Noch brauchbare Schiefersteine wurden aufgearbeitet und wiederverwendet. Er verarbeitete auf diese Weise manchmal bis zu zwei Dritteln gebrauchte Steine und nur für den Rest verwendete er neue. Der Erfolg gab ihm Recht und der Betrieb wurde für seine Qualitätsarbeit bekannt. Die Vergütung für eine Leistung im Handwerk erfolgte nicht etwa nach dem Aufwand, wie es heute üblich ist, sondern nach, vom Staat vorgegebenen festen Preisen. Dies war zwar ein sicheres Einkommen, aber nie wurden die wirklichen Leistungen berücksichtigt. Trotzdem entwickelte sich der neue Handwerksbetrieb gut, hatte inzwischen mehrere Beschäftigte und immer volle Auftragsbücher.

Die Grundlagen

Dann kam das Jahr 1990 und es änderte sich praktisch über Nacht einfach Alles! Material gab es plötzlich im Überfluss und jeder wollte es verkaufen. Die staatlichen Festpreise fielen weg und betriebswirtschaftliche Kalkulationen wurden nötig. Und auf einmal gab es für einen Auftrag mehrere Bewerber, eine völlig neue Herausforderung. Glücklicherweise hatte sich der Betrieb durch sein Spezialisierung und seine gute Qualitätsarbeit einen Namen gemacht. Eine Bewerbung beim Stadtbauamt Dresden war erfolgreich und die ersten Aufträge wurden angenommen. Nun kamen mitunter gewaltige Aufgaben, die es zu bewältigen galt. So sollte das Rathaus in Pieschen neu mit Schiefer gedeckt werden. Es wurde in altdeutscher Deckung gedeckt. Es war ein sehr gewagtes Vorhaben, aber es wurde ein voller Erfolg. Das Schloss Pillnitz war ebenfalls im Angebot, musste aber abgelehnt werden, denn dies hätte die noch kleine Firma überfordert. Jetzt kamen in schneller Folge weitere reizvolle Aufträge, denn der Name der Firma Löwe war nun bekannt. In den folgenden Jahren brachten Arbeiten, wie der „Fritz- Förster- Bau“ der Technischen Universität Dresden und das Dach der Petri- Kirche in Dresden gute Erfolge. In Glashütte wurde das erste Betriebsgebäude der Firma „Lange Uhren“ mit Schiefer gedeckt und auch der Westflügel des „Fritz- Förster- Bau“ erhielt ein neues Dach. Für solch große Projekte brauchte man aber auch mehr, und vor allem fachkundiges Personal. Das war aber nicht leicht zu finden. Mit angelernten Beschäftigten war es immer eine große Herausforderung, diese Aufgaben in gewohnter Qualität zu meistern. Deshalb lernten beide Söhne, Rico und Marco, im väterlichen Betrieb den Dachdeckerberuf und stiegen beide in den folgenden Jahren in den Betrieb mit ein. Damit nicht genug, die beiden Brüder investierten 1995 in ein Grundstück in Cunnersdorf und schufen in Eigenregie einen Lagerplatz und eine Firma für Gerüstbau. Durch diesen Synergie Effekt konnten in den folgenden Jahren noch Großprojekte, wie das Sanatorium „Raupennest“ in Altenberg und weitere drei Häuser der Firma „Lange Uhren“ verwirklicht werden. Eine Verschmelzung der beiden Firmen war jetzt nur noch eine Formsache.

Zweite Generation

Im Jahr 1999 übergab Klaus Löwe seine Einzelfirma seinen inzwischen herangewachsenen Söhnen, die diese in eine GmbH umwandelten. Die Firma sollte wachsen und deshalb errichteten Rico und Marco auf dem neuen Gelände in Cunnersdorf eine geräumige Lagerhalle. Die Büroräume befanden sich derzeit in Glashütte, Hauptstraße 58. Der Ruf der Firma war gut, der Fachbetrieb für hochwertige Schieferdeckungen war bekannt, und so kamen weiterhin sehr reizvolle Aufgaben auf die jungen Leute zu. Einige Bürgerhäuser in Dresden wurden fachgerecht saniert und einem wirklichen Neuanfang stand nun nichts mehr im Wege. Als größtes Projekt wurde im Jahr 2002 das Ständehaus in Dresden eingerüstet. Immerhin 12.000 m² Gesamtfläche wurden eingerüstet in 58 m Höhe! Der gute Ruf der Firma erreichte 2003 nun auch die Insel Rügen. Das schöne Schloss Litzow und das Schloss Ralswieck waren von den Dimensionen schon eine Herausforderung, die aber zur vollsten Zufriedenheit der Besitzer glänzend gelöst wurde. Nach den guten Erfahrungen mit den „Löwen“ wollte nun die Firma „Lange u. Söhne“ auch ihr Stammhaus mit deren Hilfe umbauen. Auch das gelang in gewohnt guter Qualität. Der reichliche Platz auf dem Gelände in Cunnersdorf ermöglichte nach erfolgreichen Jahren die Planung und Realisierung eines Eigenheims für die Familien der beiden Brüder. Auch die Geschäftsleitung der Firma fand dort ihren neuen Sitz. 2007 war es geschafft und ein individuelles Blockhaus, natürlich gedeckt in traditioneller altdeutscher Schieferdeckung und mit einer umweltfreundlichen Luft- Wärmepumpe ausgestattet, ist in Cunnersdorf zu einem echten „Hingucker“ geworden. Die Firma Löwe blieb weiter sehr erfolgreich. Sie übernahm in ganz Deutschland, und in Österreich, sehr anspruchsvolle Aufträge. In Stuttgart, Hamburg und auch in München wurden verschiedene schöne Schieferdächer realisiert. 2011 erhielt die Firma den Auftrag, das Dach der Galeria- Kaufhof in Bonn mit 3500 m² Schiefer zu decken. Eine tolle Leistung der kleinen sächsischen Firma! 2013 war wieder eine Uhrenmanufaktur in Glashütte an der Reihe. Der Neubau der Firma Grossmann wurde durch ein „Löwe- Dach“ gekrönt. Auch zahlreiche Kirchendächer in ganz Deutschland tragen inzwischen den Namen „Löwe“. Heute hat die Firma insgesamt 10 Mitarbeiter und bei vollen Büchern hilft noch manchmal der Altmeister, inzwischen im Ruhestand, die viele Arbeit zu bewältigen. Das Leistungsprofil der Firma Löwe reicht heute von Flachdächern, Gründächern, Ziegeldächern bis natürlich, und ganz speziell, Schieferdächern!!! Der Gerüstbau und der Verleih von Hebebühnen vervollständigt das Angebot der kleinen, aber leistungsfähigen Firma. Seit dreißig Jahren besteht die Dachdecker und Gerüstbau Firma Löwe, gestaltet gerne Ihre individuellen Dächer, getreu dem Motto „Das Dach ist die Krone des Hauses“. Vielleicht auch bald bei Ihnen.